RUM UND WODKA

von Connor McPherson

Der heute vierzigjährige Ire Conor McPherson schrieb den wüsten Monolog über Suff und Sex und Absturz 1992. Es war sein erstes Stück. Der namenlose Held ist nur wenig älter als er damals war, doch glaubt er, sein Leben sei schon gelaufen. Er selbst hat es versaut und er weiß es. Aber ein großer Hunger nach Leben, Liebe und Familie lassen ihn immer wieder aufstehen. Eine sehr irische Mischung aus lachendem Elend und heulender Komik bestimmen diesen irrwitzigen Wortrausch einer exzessiven Odyssee durch Dublins Pubs. Bernd Guhr und Jörg Metzner interessierte in ihrer Inszenierung nicht das Psychogramm eines Trinkers. Ihr Held schlägt sich mit einer Whiskey-Träne im Auge durchs Leben, ohne erwachsen werden zu wollen. Trotz aller widriger Umstände ist er voller irischer Lebenslust und stürzt sich ins Sein – zwischen Märchentraum und schräger Wirklichkeit.

PREMIERE am 23.2.2011, um 20.30 Uhr,  DRAMATEN | Studio- und Künstlertheater

Spiel

Jörg Metzner

Regie

Bernd Guhr

nächste Vorstellungen 11.03./31.03. 2011 um 20.30 Uhr

Galerie

Pressestimmen

Dresdner Neueste Nachrichten 24.02.2011

Rezension C.-E. Oechel