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Urdu für Anfänger - Spurensuche Pakistan

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Urdu für Anfänger - Spurensuche Pakistan

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Beschreibung

Versuche, ein Land zu verstehen, in dem wir drei Monate zu Gast waren.

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Artikel 1 zu 5 ansehen (36 Artikel gesamt)  
  • Zeittafel

    1947
    14. August: Unabhängigkeit. Die beiden Staaten Pakistan u. Indien gehen aus Britisch-Indien hervor. Der Führer der All India Muslim League, Muhammad Ali Jinnah wird erster Generalgouverneur und Liaqat Ali Khan Premierminister.
    7 Millionen urdusprachige Muslime (Mohajir) fliehen aus Indien nach Pakistan. Ebenso viele Hindus und Sikhs müssen Pakistan verlassen.
    Massaker an den Flüchtlingen im Punjab mit mindestens 250.000 Toten.
    Oktober: Erster indisch-pakistanischer Krieg um Kaschmir.

    1948
    Kaschmir-Konflikt, Anhörung vor der UNO.
    11. September: Tod von Muhammad Ali Jinnah.

    1949
    1. Januar: Waffenstillstand und Ziehung einer Kontrolllinie in Kaschmir.

    1951
    Premierminister Liaqat Ali Khan wird ermordet. Instabile Lage in dem noch jungen Staat.

    1954
    Beitritt zum pro-amerikanischen Bagdad-Pakt.

    1955
    Erster 5-Jahres-Plan wird verabschiedet.

    1956
    23. März: Die erste Verfassung der islamischen Republik Pakistan wird verabschiedet. Iskander Mirza wird zum Präsident gewählt.

    1958
    27. Oktober: Militärputsch durch General Ayub Khan, der das Präsidentenamt übernimmt.

    1960
    Indus-Wasservertrag mit Indien.

    1962
    März: Ayub Khan verkündet eine neue Verfassung, die ein autokratisches Präsidialsystem etabliert und auf großen Widerstand stößt. Zudem organisieren in den Provinzen autonomistische Bewegungen.
    August: Grenzabkommen mit China.

    1963
    Januar: Zulfikar Ali Bhutto wird Außenminister.

    1965
    Januar: Ayub Khan wird bei Präsidentschaftswahlen im Amt bestätigt.
    Islamabad wird neue Hauptstadt.

    1966
    Kaschmir-Konflikt wird beigelegt.
    Juni: Bhutto überwirft sich mit dem Präsidenten und tritt zurück.

    1967
    Dezember: Bhutto gründet die Pakistan Peoples Party (PPP) und organisiert
    eine außerparlamentarische Massenbewegung gegen die Militärregierung.

    1969
    März: Ayub Khan wird zum Rücktritt gezwungen. General Yahya Khan
    übernimmt die Macht.

    1971
    März: Die Awami League (Volksgruppe) proklamiert die Unabhängigkeit
    Bangladeschs (Ostpakistans), es folgt ein blutiger Bürgerkrieg.
    Dezember: Indien greift zugunsten Bangladeschs in den Konflikt ein, das löst
    den dritten indisch-pakistanischen Krieg aus. Khan muss daraufhin zurücktreten, er setzt Bhutto als Präsidenten ein.

    1972
    April: Das Kriegsrecht wird aufgehoben, es gilt eine provisorische Verfassung.
    November: Das Atomkraftwerk bei Karatschi geht ans Netz.

    1973
    14. August: Die heute geltende Verfassung wird verabschiedet. Pakistan wird Bundesrepublik. Neuer Präsident: Fazal Elahi. Tausende politische Widersacher des neuen Premier-, Außen- und Finanzministers Bhutto
    verschwinden auf Jahre im Gefängnis.

    1974
    April: Indien lässt 93.000 pakistanische Kriegsgefangene frei. Pakistan erkennt
    Bangladesh an. Der Tarbela-Damm (Indus) mit dem größten Wasserkraftwerk der Welt wird
    eingeweiht.

    1977
    März: Parlamentswahlen: Die PPP gewinnt mit überwältigender Mehrheit. Der offensichtliche Wahlbetrug löst blutige Unruhen aus.
    Juli: General Zia-ul Hc übernimmt die Macht und verhängt Kriegsrecht. Bundes- und Provinzregierungen werden abgesetzt. Politische Aktivitäten und Parteien werden verboten. Bhutto und andere werden verhaftet. Beginn einer autokratischen Militärdiktatur, die systematisch die Islamisierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vorantreibt.

    1979
    April: Bhutto wird hingerichtet.
    Dezember: Sowjetische Truppen marschieren in Afghanistan ein.

    1980
    3 Mio. Menschen fliehen vor dem Krieg in Afghanistan nach Pakistan.

    1981
    Die USA sagen umfangreiche Hilfen im Wert von 3,2 Mrd. US-Dollar zu, sowie die Lieferung von 40 F-16-Kampfjets.

    1985
    April: Beginn schwerer und in der Folge immer wieder aufflammender Unruhen und Massaker zwischen fast allen ethnischen Gruppen in Karatschi. Es kommen über 6.500 Menschen ums Leben.

    1986
    Während des sowjetisch-afghanischen Krieges wird Pakistan zum anti-sowjetischen Frontstaat. Pakistan erhält von den USA Hightech-Waffen und toleriert im Gegenzug amerikanische Waffenlieferungen an die afghanischen Rebellen.
    April: Triumphale Rückkehr Benazir Bhuttos aus dem Londoner Exil, in das sie nach der Hinrichtung ihres Vaters gegangen war.

    1988
    Juni: Ein Präsidenten-Dekret erklärt das islamische Recht der Scharia zum obersten Gesetz.
    16. November: Parlamentswahlen: Die PPP von Benazir Bhutto gewinnt mit 93 von 217 Sitzen die Mehrheit. Bhutto wird Premierministerin. Ghulam Ishaq
    Khan wird zum Staatsoberhaupt gewählt.

    1990
    September: Schwere indisch-pakistanische Artilleriegefechte in Kaschmir.
    Ein drohender Nuklearkrieg kann durch bilaterales Krisenmanagement auf
    höchster Ebene abgewendet werden.
    Die sowjetische Armee zieht sich aus Afghanistan zurück.

    1991
    Der erste Golfkrieg löst in Pakistan eine Protestbewegung gegen den pro-amerikanischen Kurs der Regierung aus.

    1993
    18. April: Präsident Ishaq Khan entlässt die Regierung wegen Misswirtschaft, Korruption und Vetternwirtschaft, löst die Nationalversammlung auf und
    beruft eine Übergangsregierung.
    6. Oktober: Neuwahlen der Nationalversammlung: Die PPP gewinnt 86 von
    217 Sitzen.
    19. Oktober: Bhutto tritt ihre zweite Amtszeit als Premierministerin an. Ihr Parteigenosse Farooq Leghari wird zum Präsidenten gewählt.

    1996
    7. Januar: Die USA heben das Waffenembargo gegen Pakistan auf.
    Mai: Cricketstar Imran Khan gründet seine Partei Tehrik-e-Insaaf.
    20. September: Murtaza Bhutto, der ältere Bruder der Premierministerin wird
    in Karatschi von einer Polizeieinheit erschossen. Die Geschwister hatten
    erbittert um die PPP-Führung gekämpft. Bhutto und ihr Ehemann werden verdächtigt, das Attentat geplant zu haben.
    5. November: Bhutto und ihr Kabinett werden vom Präsidenten abgesetzt.
    Die Nationalversammlung wird aufgelöst.

    1997
    17. Februar: Nach Neuwahlen wird Nawaz Sharif wieder Premierminister.
    Mai: Pakistan, Turkmenistan und das US-Unternehmen Unocal unterzeichnen
    am 14. Mai ein Abkommen über den Bau einer Gaspipeline, die durch
    Afghanistan verlaufen soll. Pakistan erkennt die Taliban-Reigerung an.
    November: Rücktritt von Präsident Leghari nach einem erbittertem Streit mit dem Obersten Gerichtshof.

    1998
    1. Januar: Nach Neuwahlen Amtsantritt von Rafiq Tarar als Präsident.
    Indien und Pakistan testen beiden nukleare Sprengsätze.
    2. Dezember: Gipfeltreffen von Sharif und Clinton in Washington.

    1999
    3. Januar: Premierminister Sharif entgeht in der Nähe von Lahore unverletzt
    einem Attentat.
    Der IWF verabschiedet ein Finanzpaket für Pakistan über 5,5 Mrd. US-Dollar.
    11. April: Indien testen wieder Mittelstreckenraketen, Pakistan antwortet
    seinerseits mit Test.
    15. April: Verurteilung von Benazir Bhutto und ihres Ehemanns wegen Korruption zu je 5 Jahren Haft und zu einer Geldstrafe von 8,6 Mio. US-Dollar durch ein Sondergericht in Rawalpindi.
    26. Mai: Der Grenzkonflikt zwischen Pakistan und Indien eskaliert. Indien eröffnet eine Luft- und Bodenoffensive bei Kargil. Die Kämpfe lösen in Pakistan eine Flüchtlingswelle aus (ca. 50.000 Menschen).
    4. Juli: Auf Druck der US-Regierung Rückzug der pakistanischen Truppen aus indischem Territorium im anhaltenden Grenzkonflikt.
    11. Juli: Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Indien und Pakistan.
    27. August: Der UNO-Sicherheitsrat verurteilt die pakistanische Unterstützung der Taliban in Afghanistan.
    Oktober: General Pervez Musharraf stürzt Ministerpräsidenten Sharif, dieser
    hatte zuvor die Entlassung Musharrafs angekündigt. EU erlässt daraufhin
    Sanktionen gegen Pakistan.
    Verhängung des Ausnahmezustands durch Musharraf. Unruhen.

    2000
    19. Januar: Anklageerhebung gegen den gestürzten Ministerpräsidenten Sharif
    wegen Entführung (Musharraf), versuchten Mordes und Terrorismus.
    12. Mai: Der Oberste Gerichtshof erklärt den Putsch von General Musharraf für rechtmäßig und verfügt gleichzeitig, dass die Militärregierung in 3 Jahren,
    Wahlen zu den nationalen politischen Gremien abhalten soll.
    10. Dezember: Sharif wird aus dem Gefängnis entlassen. Im Gegenzug verspricht er, für die nächsten 21 Jahre nicht poltisch aktiv zu werden. Er geht mit 19 Mitgliedern seiner Familie nach Saudi-Arabien ins Exil. Sein Vermögen wird konfisziert.

    2001
    6. Januar: Deutschland hebt die Sanktionen gegen Pakistan auf und verspricht
    einen Zuwendung von insgesamt 36 Mio. DM für das laufende Jahr.
    Es folgen weitere Kredite von der Weltbank und der Asian Development Bank.
    20. Juni: Musharraf ernennt sich zum Präsidenten und bleibt weiter Armeechef.
    11. September: Pakistan schließt sich dem US-geführten Kampf gegen den Terrorismus an und unterstützt US-Angriffe gegen die Taliban in Afghanistan.

    2002
    April: In einem Referendum lässt Musharraf sich für weitere 5 Jahre im Amt bestätigen.
    November: Die Nationalversammlung wählt Jamali zum ersten Premierminister seit Musharrafs Putsch 1999.

    2003
    Juni: NWFP, in der die islamistischen Kräfte die Provinzwahlen gewonnen
    haben, führt die Scharia ein.
    November: Pakistan erklärt Waffenstillstand gegenüber Indien. Indien reagiert
    positiv. Musharraf überlebt einen Attentatsversuch, der radikalen Islamisten
    zugeschrieben wird.

    2004
    Mai: Blutige Ausschreitungen zwischen Sunniten und Schiiten in Karatschi.
    Juni: Die Pakistanische Armee schreitet wenig erfolgreich gegen Al-Qaida Kämpfer im Grenzgebiet zu Afghanistan ein.

    2005
    Januar: Stammesaufstände in Balutschistan, Sabotageakte gegen Erdgasanlagen.
    8. Oktober: Verheerendes Erdbeben im Norden. Zehntausende sterben, Hunderttausende werden obdachlos, der Winter naht.

    2006
    Selbstmordattentate im Februar und April kosten über 80 Menschen das Leben.
    Dezember: Wieder pakistanische Kurzstreckenraketentests.

    2007
    Februar: Vermehrt Bombenanschläge im ganzen Land.
    10 Juli: Nach Unruhen durch radikale islamistische Kräfte wird deren Hochburg in Islamabad, die Lal Masjid (Rote Moschee), durch Sicherheitskräfte gestürmt. Zahlreiche Tote und Verletzte. Die Moschee wird
    geschlossen.
    30. August: In Südwaziristan geraten 211 Soldaten in Geiselhaft.
    3. Oktober: Die Rote Moschee wird wiedereröffnet.
    6. Oktober: Musharraf wird von Parlamentariern für weitere 5 Jahre im Amt
    bestätigt.
    18. Oktober: Benazir Bhutto kehrt aus achtjährigem Exil nach Pakistan zurück
    und entgeht unverletzt einem Selbstmordattentat bei dem 150 Menschen
    sterben und 500 verletzt werden.
    3. November: Musharraf verhängt den Notstand, suspendiert die Verfassung,
    setzt die gesamte Oberste Gerichtsbarkeit außer Funktion und setzt bürgerliche
    Grundfreiheiten außer Kraft. Begründung: Zunahme der terroristischen Gewalt
    im Land und Einmischung der Judikative in die Politik der Regierung. Es folgt eine Verhaftungswelle, die ca. 1.5000 Menschen betrifft.
    4. November: Die Regierung lässt im Austausch gegen die 211 entführten
    Soldaten 25 militante Extremisten frei.
    9. November: Verhinderung einer geplanten Wahlveranstaltung von Bhutto in Rawalpindi durch die Polizei.
    12. November: Musharraf kündigt für Januar 2008 Wahlen an.
    25. November: Sharif kehrt nach siebenjährigem Exil nach Pakistan zurück
    und nimmt für seine PML-N den Wahlkampf auf.
    28. November: Musharraf tritt als Generalstabschef zurück. Sein Nachfolger
    wird General Kayan.
    18. Dezember: Die US-Regierung sagt für 2008 eine Finanzhilfe von 785 Mio.
    US-Dollar für Pakistan zu.
    27. Dezember: Benazir Bhutto fällt in Rawalpindi nach einer Wahlveranstaltung einem Selbstmordanschlag zum Opfer. Daraufhin werden die geplanten Parlamentswahlen vom 8. Januar auf den 18. Februar 2008 verschoben.

    Quelle: Jorge Scholz: Der Pakistan-Komplex. Ein Land zwischen Untergang und Nuklearwaffen. München 2008

  • Liebe Kollegen, Freunde, Helfer, geschätztes Publikum!
    Ich möchte mich bei allen, die geholfen haben, das Projekt ”It´s beautiful. – It´s Pakistan.” zur Aufführung zu bringen, herzlich bedanken. Ich freue mich, dass wir mit dem temporären Theaterlabor in der Schwepnitzer Strasse wieder ein performance.DRAMATEN-Zeichen in Dresden gesetzt haben. – Nun war die erste öffentliche Präsentation, der erste Druck ist – ich freue mich auf die Weiterführung der Arbeit, zunächst mit den Vorstellungen heute und morgen und dann mit weiteren Proben, Gesprächen und Kontakten. – Im März dann in der Bienertmühle im Süden der Stadt.

    Doch hier noch einmal mein ausdrücklicher Dank an alle, allen voran meiner kongenialen Partnerin Sabine Köhler (!!!), Anne-Fatma Porst, Christian Bohn, Daniel Williams, Elena Kleist, Erik Brünner, Falk Dittrich, Franziska Fuhlrott, Frieder Zimmermann, Holger Köhler, Ira Hausmann, Jana Penz, Janny Fuchs, Katja Erfurth, Karin Herrmann, Mirjam Schollmeyer, Rita Hausmann, Stefanie Oeft-Geffarth, Sylvie, Volker Metzler, Wolfgang Boos … Ich hoffe, niemanden vergessen zu haben.

  • Its all about fashion!
    Unser neuer General Von und Zu Guttenberg benutzt Afghanistan als verlängerten Laufsteg, und nahezu alle deutschen Tageszeitungen bestätigen ihm, dass er dabei verdammt gut aussieht. Er wird mehrfach mit dem bahnbrechenden Satz zitiert: ”Hier ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.” Hallo?

  • Artikel zu zeitgenössischer Kunst aus Pakistan unter http://www.universes-in-universe.org (Hanging Fire)

  • Heute habe ich auf der Suche nach der Kunst des Nachrichtensprechens folgendes gefunden:

    http://www.journalistische-praxis.de/nachr/schule/sprechen.htm