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Archiv für die Kategorie ‘Termine’

RUM UND WODKA von Conor McPherson am 27.05.2011!

Sonntag, 22. Mai 2011

RUM UND WODKA von Conor McPherson

Der heute vierzigjährige Ire Conor McPherson schrieb den wüsten Monolog über Suff und Sex und Absturz 1992. Es war sein erstes Stück. Der namenlose Held ist nur wenig älter als er damals war, doch glaubt er, sein Leben sei schon gelaufen. Er selbst hat es versaut und er weiß es. Aber ein großer Hunger nach Leben, Liebe und Familie lassen ihn immer wieder aufstehen. Eine sehr irische Mischung aus lachendem Elend und heulender Komik bestimmen diesen irrwitzigen Wortrausch einer exzessiven Odyssee durch Dublins Pubs. Bernd Guhr und Jörg Metzner interessierte in ihrer Inszenierung nicht das Psychogramm eines Trinkers. Ihr Held schlägt sich mit einer Whiskey-Träne im Auge durchs Leben, ohne erwachsen werden zu wollen. Trotz aller widriger Umstände ist er voller irischer Lebenslust und stürzt sich ins Sein – zwischen Märchentraum und schräger Wirklichkeit.

Spiel: Jörg Metzner

Regie: Bernd Guhr

nächste Vorstellungen 29.04.um 20.30 Uhr

Pressestimmen

Dresdner Neueste Nachrichten 24.02.2011

Rezension C.-E. Oechel

HEUTE ZUM LETZTEN MAL: AUGUSTA am 30.4.2011

Samstag, 30. April 2011

AUGUSTA von Richard Dresser

Augusta, Maine: eine kleine US-Küstenstadt. Jimmy (Wolfgang Boos) ist der neue Manager eines riesigen Gebäudereinigungskonzerns. Er pocht auf die “Goldene Garantie”, das Versprechen, dass die Böden der Klienten auf Knien geschrubbt werden. Seine einzige Angestellte Molly (Annette Richter) hatte bisher die Position der unangefochtenen Putzteamleiterin inne, wird aber nun von Rückenproblemen geplagt und kann die “Goldene Garantie” deshalb nicht mehr einlösen. Und Claire (Stephanie Wolf), die neue Putzpraktikantin, hat es auf Mollys Position abgesehen. Ein gnadenloses, von Verrat und Sex getriebenes Intrigenspiel beginnt. Richard Dressers bitterböse Komödie “Augusta” erzählt von den absurden Abgründen des Kapitalismus und von zwei Frauen, die versuchen, sich aus dem System zu befreien.

Claire: Stephanie Wolf

Molly: Annette Richter

Jimmy: Wolfgang Boos

Inszenierung: Volker Metzler

Dramaturgie: Franziska Fuhlrott

Regieassistentz: Katalin Naszaly

Vorstellung am 30.04.2011, jeweils um 20.30 Uhr

Kartenreservierung: 0351 – 2 05 33 13 | Eintritt: 10 € / 8 € ermäßigt

BLIND ODER TAUB am 29.und 30.03. 20.30 Uhr

Montag, 28. März 2011

BLIND ODER TAUB

Premiere beim Kunstfest in Dresden Europäisches Zentrum der Künste Hellerau, Juni 2008

Eine Durational-Performance von Tanja Knauf und Stella Maxeiner

Mit: Tanja Knauf und Stella Maxeiner


Haben Sie jemals als Kind „Entweder – Oder“ gespielt?

Wenn du die Wahl hättest, wärst du lieber blind oder taub?

Würdest du eher einen Teller mit Kotze oder einen mit Würmern essen?

Lieber eine Mutter mit Alzheimer oder einen Wasserschaden in der Wohnung haben?

Du kannst dich entscheiden: Entweder bist du schuld am Tod deines Kindes oder du hast Brustkrebs im Endstadium.

Wärst Du lieber langzeitarbeitslos oder manisch-depressiv?


Blind oder Taub

Diese und tausend andere Entscheidungen werden an diesem Abend gefällt und Sie können live dabei zusehen.

Zwei Engel sitzen an ihren Tischen. Vor ihnen stehen zwei große Stapel mit Karten. Mit jedem neuen paar Karten stehen neue Lebensumstände zum Tausch. Die beiden Engel haben die Wahl, ob sie ihre Karten tauschen oder behalten wollen. Jedes Mal stellt sich ihnen die Frage, an was sie den Wert der Dinge festmachen. Sie verhandeln öffentlich um jede einzelne dieser Karten – ein öffentlicher Schaukampf um die besseren Optionen beginnt, wobei ihre Tauschgeschäfte manchmal komisch, manchmal tragisch, manchmal auch absurd wirken, je nach den eigenen Bewertungskriterien. Nach einem erfolgreichen „Handel“ werden die Karten für alle gut sichtbar aufgehängt. Dort hängt dann das „zusammengetauschte“ – das „erkaufte“ Leben und die Zuschauer sind eingeladen, die Karten sich noch einmal in Ruhe anzuschauen. Das Spiel ist zu Ende, wenn keine Karten mehr zum Tauschen angeboten werden können. Die ZuschauerInnen können kommen und gehen, wann sie wollen.


Vorstellungen: 29./30.03.2011, Beginn jeweils 20.30 Uhr



DANCE AND THE CITY FÄLLT LEIDER AUS

Montag, 21. März 2011

Leider kann die Vorstellung DANCE AND THE CITY am Sonntag, den 27.03.2011 nicht stattfinden. Ein neuer Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben!

HEUTE VORSTELLUNG: DAS ERSTE MAL

Samstag, 12. März 2011

 

DAS ERSTE MAL von Michal Walczak 
Es ist Nacht, es regnet. Sie ist verzweifelt, ruft ihn an, er eilt sofort zu ihr, um sie zu trösten – genau so stellt sie sich ihr erstes Mal vor. Immer wieder proben sie diese Situation, aber jedesmal klappt etwas nicht – er hält die Blumen in der falschen Hand, sagt nicht das richtige Wort im richtigen Moment, also schickt sie ihn wieder weg. Bis ihm eines nachts der Kragen platzt, er alle Romantik sein läßt und sich betrunken auf sie stürzt, leidenschaftlich, animalisch, brutal. Sie sehen sich erst Jahre später wieder, er entschuldigt sich für damals, doch sie weiß von nichts. Hat dieses “erste Mal” also gar nicht stattgefunden, hat er mit einer ganz anderen Frau geschlafen, oder will sie sich einfach nicht erinnern? Haben die beiden die immer gleiche Szene nur gespielt, um ihren tristen Alltag aufzufrischen?

 

 

ER: Wolfgang Boos

SIE: Marsha Zimmermann

Inszenierung: Volker Metzler

SOMMERAKADEMIE 2011

Montag, 14. Februar 2011

Die diesjährige Sommerakademie 2011 entsteht in Kooperation der AKADEMIE FÜR DARSTELLENDE KÜNSTE, DRAMATEN und der NEUEN ELBLAND PHILHARMONIE. Im Zentrum einer 8 wöchigen künstlerischen Arbeit stehen der englische Komponist Gustav Holst und sein Werk “THE PLANETS”. Gemeinsam sollen sich Musik, Theater, Tanz- und Filmschaffende in die künstlerische Auseinandersetzung begeben, um in einem Gesamtkunstwerk eine phantastische Bildwelt zu erschaffen, die die Komposition Gustav Holst’ in einen zeitgenössischen Kontext stellt. Das Publikum soll die Musik nicht nur hören, es soll sie sehen!

Zum vollständigen Text der Ausschreibung bitte hier klicken: Ausschreibung Sommerakademie 2011

Das Sie zur Teilnahme an der SOMMERAKADEMIE 2011 einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit benötigen, lesen Sie bitte im Merkblatt No. 6, ob Sie die Voraussetzungen zur Förderung einer beruflichen Weiterbildung erfüllen oder rufen Sie uns an unter Tel. +49 351 2 53 81 54, damit wir Sie ausführlich beraten können.

ARBEIT MACHT TOD!

Sonntag, 03. Oktober 2010

Wir probieren das erste Stück unserer Trilogie ARBEIT MACHT TOD!

AUGUSTA von Richard Dresser

Eine kleine Küstenstadt in Maine. Jimmy ist frischgebackener Regionalchef des Putzunternehmens mit der “Goldenen Garantie”, dass die Fußböden auf den Knien gebohnert werden. Seine Einstellung ist ein schwerer Schlag für Molly, Geliebte des Exchefs Tommy “the T-Man” und lange unangefochtene Putzgruppenleiterin im Sommerhaus von Mrs. Townsend, der einzigen Kundin der Region. Claire, neue Mitarbeiterin mit Lehrlingslohn, ist eifersüchtig auf Mollys Bonus als Putzgruppenleiterin, denn seit ihr Freund nach einer Folterepisode im Irak unehrenhaft aus der Armee entlassen wurde, ist sie die alleinige Versorgerin. Wie kann Claire zu mehr Geld kommen? Soll sie Jimmy erzählen, dass Mollys Knieschmerzen sie daran hindern, die “Goldene Garantie” einzulösen? Soll sie mit Jimmy schlafen? Soll sie die Silberlöffel von Mrs. Townsend mitgehen lassen? Oder einfach auf einen Karrieresprung bei der Firmenjahrestagung in Augusta hoffen?Dressers bitterböse Komödie erzählt von den Abgründen des Kapitalismus und von zwei Frauen, die versuchen, sich aus dem System zu befreien.

Besetzung:

Jimmy – Wolfgang Boos

Molly – Kathleen Gaube

Claire – Stephanie Wolf

Regie, B+K – Volker Metzler

Dramaturgie – Franziska Fuhlrott

Premiere: 18.11.2010, um 20.30 Uhr

RHYTHMS FOR POSITIVE

Freitag, 01. Oktober 2010

Rhythmusimpulse für Zukunftsgestaltung aus Dresden.

Ein Rhythmus fliegt durch die Welt:

Was auf dem Airport Dresden auf getrommelten Koffern beginnt, vereint Wissenschaftler, Künstler, Prominente und vor allem Dresdner Bürger. >> >rhythms for positive!- -

„Diese Initiative für Toleranz soll von Dresden ausgehen und nicht nur musikalische Menschen erreichen.“ sagt Frank Schach, Initiator und Strippenzieher des Projektes.

„Dieser Rhythmus >> > – - ist jetzt im Ohr und fliegt nach Kairo. Es sind nur fünf Schläge.“ erklärt Bernd Sikora, Ideengeber, der diesen Rhythmus zum musikalischen Logo für Toleranz erklärt hat. >> > – - Getrommelt, geklingelt, gehupt und gern auf der Kaffeetasse performt, sammelt er die originellsten Kurzvideos nicht nur von Dresdnern und Promis, er produziert das weltweit erste Patchwork- rhythmus – toleranz – video.

Die Performance dazu wird am 29.9.2010, 11:00 die Empfangshalle des Flughafens Dresden in eine Konzerthalle verwandeln. Videos, Spenden, Eingrooven, ab 10. September auf rhythms-for-positive.de. Kontakt: 0177/ 7391959.

rhythms for positive! – - wird von Prinz Alexander von Sachsen unterstützt und wurde für den sächs. Demokratiepreis vorgeschlagen. Journal der Sächsischen Tourismus GmbH, Sept. 2010, bundesweit.

Weitere Infos auf: http://www.rhythms-for-positive.de/

FREAKSHOW beim “Welttheater der Strasse”

Sonntag, 22. August 2010

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Am 27./28.August 2010 beim Festival WELTTHEATER DER STRASSE in Schwerte und am 29.August 2010 beim Festival VERPUPPUNG im Kranwerk Naunhof:

FREAKSHOW – The Best In Town

Performance: Sabine Köhler / Heiki Ikkola

Sound: Frieder Zimmermann

Licht: Falk Dittrich

VERPASST: STARS’N'SPIKES

Sonntag, 01. August 2010

Tomas Petzold schreibt in der DNN von ” … einem Unternehmen, das in der ersten Festivalhälfte des XIII. Internationale Schaubudensommers in Dresden eigentlich noch weit größere Aufmerksamkeit verdient hätte. Gemeint sind die Dramaten, die sich in der benachbarten Turnhalle der Dreikönigsschule eingerichtet hatten….Vielleicht lag es auch an den martialischen “Sport frei”-Rufen der vor jeder Vorstellung ausschwärmenden Werber, die allzu eindeutig auf den gelegentlich bis ins faschistoide überzogenen Leistungsdruck innerhalb von Sportgruppen anspielten, obgleich doch die Performance nicht nur die kleinen und großen Macken der Körperertüchtigung, sondern das pralle Leben bis hin zum Zirkus Revue passieren ließ. Das war vehementes Bewegungstheater zwischen Tanz, Akrobatik und Pantomime, und für die makabren Anspielungen sorgten nicht allein die an Teile von Schlachttieren erinnernden und gelegentlich gefährlich umherfliegenden Objekte von Jim Whiting. Sieben schon von ihren körperlichen Voraussetzungen ganz unterschiedliche Darsteller boten nicht nur gestählte Körper und einen Jahrmarkt der Eitelkeiten, sondern verkörperten einen frappierenden Reigen witzig und genau gezeichneter Typen, vom gegelten Schönling bis zum tappenden Blinden, von der fragilen Tänzerin bis zum rabiaten Box-Girl – auch die fantasievoll und oft sehr skurril eingesetzten Requisiten ergaben am Ende so etwas wie eine Mischung aus Peter Handkes berühmter “Stunde …” und Derevo auf Deutsch.”

Eine Turnhalle. Die Wände schwitzen Geschichten von Sieg und Versagen, Freundschaft und Scham, Liebe und unendlicher Einsamkeit. Ein Sportfest ohne Sportler …

Regie: Volker Metzler / Dramaturgie: Franziska Fuhlrott

Performance: Mirjam Schollmeyer, Juliane Kluge, Karin Herrmann, Nicole Aurich, Heiki Ikkola, Sabine Köhler, Wolfgang Boos, Kathleen Gaube (v.l.)